Allergologie

  • Allergologische Untersuchungen (u.a. Prick Test)
    Hier wird ein Tropfen des Allergen-Extraktes auf die Haut aufgetragen und mit einer Lanzette kurz angestochen. Das Ablesen des Tests erfolgt nach 20 Minuten.
    Typische Testextrakte sind Pollen (Gräser, Bäume, Kräuter), Tierhaare, Hausstaubmilben, Schimmelpilze und Nahrungsmittel. Seltener untersucht man auf Latex, Farb- und Konservierungsstoffe, Bienen- und Wespengift oder auf Medikamente.
  • Hyposensibilisierung
    Die Hyposensibilisierung ist bisher die einzige ursächliche Behandlungsmöglichkeit einer Allergie. Hierbei wird dem Allergiker das für ihn relevante Allergen in steigender Dosis zugeführt, um den Körper so daran zu gewöhnen.
    Eine Hyposensibilisierung ist angezeigt, wenn es nicht oder nur schwer möglich ist, "sein" Allergen zu meiden. Als Beispiel können Insekten-, Pollen- und Hausstaubmilben, teilweise bis selten auch Schimmelpilze oder Haustiere ins Feld geführt werden. Die Hyposensibilisierung dient neben der Linderung der Symptome vor allem der Asthma-Vorbeugung. In bis zu 40 Prozent der nicht sorgfältig behandelten Heuschnupfenfälle kann ein ”Etagenwechsel” zum allergischen Asthma bronchiale erfolgen.
  • Durchführung
    Die Dosierungen und Zeitabstände in denen Präparate zur Hyposensibilisierung gegeben werden, können je nach Therapieschema unterschiedlich sein. Meist wird mit einer niedrigen Allergendosis begonnen, die während der Behandlung erhöht wird. Ist eine Erhaltungsdosis erreicht, wird diese dann regelmäßig verabreicht.